Shopfloor statt Hörsaal

Ohne Freudenberg wäre die Luft in Räumen nicht so rein, würden Autos nicht fahren und Wunden nicht so schnell heilen. Und dies sind nur drei Beispiele, stellvertretend für Tausende von Anwendungen.

Freudenberg ist erfolgreich durch Wandel. Das Unternehmen entwickelt sich täglich weiter. Mit einer einzigartigen Material-, System- und Technologiekompetenz stellt Freudenberg sich auf immer neue Entwicklungen ein und gestaltet sie aktiv mit. Von der Chromgerbung über den Simmerring bis hin zu anspruchsvollen Komponenten in der Medizintechnik oder für Mobilität: Seit rund 170 Jahren findet das Unternehmen wegweisende Lösungen, die zum Erfolg der Kunden beitragen und eine nachhaltige Entwicklung von Umwelt und Gesellschaft voranbringen.

Rund 50.000 Beschäftigte in 60 Ländern, vier eigenständige Geschäftsfelder und mehr als 9,4 Milliarden EUR Umsatz – Freudenberg ist ein Global Player. Hauptsitz der Unternehmensgruppe ist Weinheim inmitten der Metropolregion Rhein-Neckar.

Ausgangslage

Um das unternehmerische Denken der Standortleitungen zu fördern, hat Freudenberg ein globales Qualifizierungsprogramm aufgesetzt. Das „Operations Leadership Program“ (OLP) richtet sich an die Leiter*innen der rund 200 Produktionsstandorte in Europa, Asien und Amerika.

Das Qualifizierungsprogramm sollte kein intellektuelles Training im Hörsaal werden, sondern direkten Bezug zum Shopfloor haben. Das Training musste die fachliche und vor allem die persönliche Weiterentwicklung fördern. Eins war klar – dafür gab es keine Lösung von der Stange.

Dr. Makoto Makabe, Director Corporate Learning & Development

„Den Ausschlag, das Training zusammen mit der Staufen AG umzusetzen, gaben nicht zuletzt die Best-Practice-Besuche, die sowohl innerhalb als auch außerhalb der Freudenberg-Gruppe stattfinden sollten. Die jahrelange Erfahrung der Staufen-Berater mit dieser Lernmethode und das große Netzwerk an Best-Practice-Partnern haben uns absolut überzeugt.“

Ergebnisse

In den Trainings geht es nicht um Patentrezepte oder gar Handlungsanweisungen, die im Nachgang für alle Gültigkeit haben. Alle Teilnehmenden werden etwas anderes für sich mitnehmen. Neben den Kernelementen Selbstreflexion und Lernen von anderen gibt es pro Modul fachliche Schwerpunkte, die von Operational Excellence über Supply Chain Management bis zu Compliance reichen. Das Thema Leadership spielt modulübergreifend eine zentrale Rolle. Jede*r Teilnehmende hat die Verantwortung, die behandelten Inhalte auf sich selbst, das eigene Team und die jeweilige Organisation zu transferieren.

Lernen findet bekanntlich außerhalb der Komfortzone statt. Es ist völlig normal, dass Führungskräfte nicht immer begeistert sind, wen man ihnen den Spiegel vorhält. Zumal der Ansatz ohne schablonenartiges Lernziel den Teilnehmenden auch noch das Ventil nimmt, auf die Vorgaben aus der Zentrale schimpfen zu können. Aber das Gefühl, nach dem Programm einer „Community of Excellence“ anzugehören und für die eigene unternehmerische Verantwortung gerüstet zu sein, entschädigt für alles.  

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