Warum bessere Beratung Technologie benötigt – ein Gespräch mit Celonis

Oktober 19, 2021 | Podcast

Um ein Unternehmen erfolgreich zu transformieren, ist es nötig, all seine Prozesse nachzuvollziehen, die Probleme zu entdecken und sie auszumerzen. Celonis aus München, der Marktführer in diesem Bereich, bietet die Möglichkeit dazu und gibt obendrein praktische, umsetzbare Lösungsvorschläge. Bastian Nominacher, Co-Founder und CEO von Celonis, spricht mit Janice Köser von der Staufen AG über die Arbeit des Unternehmens.

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Erfolgreichstes Start-up trotz Zweiflern

2011 gründeten Alexander Rinke, Bastian Nominacher und Martin Klenk Celonis. Mit dem von ihnen entwickelten Execution Management System (EMS) können Unternehmen all ihre Prozesse datenbasiert und intelligent steuern. Es ist eine Technologie, die den Workflow entscheidend verbessern kann. Nichtsdestotrotz fanden sich zu Beginn keine Investoren für das Start-up.

Unbeirrt gingen die Gründer trotzdem ihren Weg. Und nun, nur zehn Jahre später, ist Celonis nicht nur Marktführer im Bereich Process Mining, sondern auch das erste sogenannte Decacorn in Deutschland. So nennt man privat gehaltene Unternehmen und Start-ups, die mit mindestens zehn Milliarden US-Dollar bewertet werden. Celonis ist nun das wertvollste Start-up in Privathand.

Transformation muss man ernst nehmen

Bastian Nominacher gibt einige Einblicke in seine Arbeit:

Gerade zu Beginn der Arbeit mit einem Unternehmen ist es immer besonders wichtig, dass das dortige Management die angestrebte Wandlung ernst nimmt und priorisiert. Ressourcen müssen bereitgestellt und Verantwortliche benannt werden. Es ist wichtig, dass die Prozesse in die alltäglichen Abläufe eingebunden werden.

Manche Unternehmer scheuen davor zurück, direkt den Kern der Firma anzugehen. Sie weichen aus, möchten lieber mit einfacheren Bereichen beginnen. Dabei funktioniert grundlegende Veränderung nur, wenn direkt die Kernthemen aufgegriffen werden – und zwar ganzheitlich. Dafür ist die Einrichtung eines Center of Excellence unumgänglich.

So funktioniert das Execution Management System

Das EMS von Celonis macht wie ein Röntgengerät alle Prozesse im Unternehmen sichtbar: Es registriert und verarbeitet alle Daten, die bei jedem einzelnen Schritt anfallen. Dazu zählen:

  • IDs
  • Zeitstempel
  • Aktivitäten

Auf diese Weise lässt sich zweifelsfrei feststellen, an welcher Stelle der Prozesse es hakt. Möglich sind unter anderem:

  • Lieferverzögerungen
  • Mehrfachbearbeitungen
  • Missverständnisse aufgrund von verschiedenen Zuständigkeiten

Celonis’ EMS hat die Geschäftsprozesse grundsätzlich umfassend im Blick und macht direkt Lösungsvorschläge zu jedem einzelnen Problem. Es sind praktische und im System des Unternehmens umsetzbare Verbesserungen, die den Workflow spürbar erleichtern. Das EMS ist also dazu gedacht, die Komplexität der Abläufe durch möglichst große Transparenz zu minimieren und gleichzeitig die Performance des Unternehmens zu maximieren.

Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema

Celonis hat eine ganze Reihe großer Kunden. Im Zuge der Zusammenarbeit hat das Start-up aus München festgestellt, dass die Nachhaltigkeit inzwischen für sie alle zu einem wichtigen Thema geworden ist: Sie wollen nichts vergeuden, sondern möglichst schonend mit den Ressourcen der Erde umgehen. Umso wichtiger ist es zum Beispiel, Probleme in den Lieferketten zu beseitigen, sodass Ware nicht verdirbt.

High Performer bestätigen die Wirksamkeit

Zu den großen Kunden von Celonis zählt unter anderem L’Oreal – ein Unternehmen, das es geschafft hat, mithilfe des EMS von Celonis seine Lieferketten, um den Faktor 8 effektiver zu gestalten.

Die Gründer von Celonis haben eine Studie durchgeführt, den „State of Business Execution Benchmark Report 2021“, für den über 2000 Entscheider und Entscheiderinnen befragt wurden. Es zeigt sich, dass diejenigen, die am meisten von der Software des Start-ups profitieren, die erhobenen Daten systemübergreifend nutzen und agil und schnell auf alle auftretenden Probleme reagieren. Das geschieht, indem die Lösungsvorschläge der Software umgesetzt und auf nachhaltige Weise genutzt werden. So werden Mitarbeitende in der Digitalisierung zu Dirigenten der Wertschöpfung.

Bereitschaft zum andauernden Wandel ist nötig

Die Gründer von Celonis können bestätigen: Auch Marktführer, die gut aufgestellt sind, müssen die Bereitschaft zum Wandel mitbringen. Konkurrenzfähig bleibt nur, wer sich flexibel auf neue Situationen einstellen und agil auf plötzliche Hindernisse reagieren kann. Das zeigte sich auch wieder auf der ANUGA in Köln, der Lebensmittelmesse, bei der das Thema Lieferketten immens wichtig ist. Die Software von Celonis kann die Unternehmen dabei unterstützen, laufend Verbesserungen zu finden und sich so immer weiter zu optimieren.

Change Management mit einem starken Partner

Die Stärke von Celonis liegt in der hochwertigen und intelligenten Software, die jeden Prozess im Unternehmen so transparent wie möglich macht und darüber hinaus Lösungen anbietet. Um die notwendigen Veränderungen im Unternehmen durchsetzen zu können, ist aber ein weiterer Partner nötig, der die Mitarbeitenden in ihrem jeweiligen Kontext abholt und sie an die neue Situation heranführt. Hier hat sich die Zusammenarbeit mit der Staufen AG bewährt, deren Berater mit Lean Methoden die Veränderung im Unternehmen verankern und die Akzeptanz bei den Mitarbeitenden steigern.

Weiterführende Informationen auf dem BestPractice Day

Sowohl Vertreter der Staufen AG als auch Bastian Nominacher von Celonis und viele andere Experten und Expertinnen werden auf dem BestPractice Day am 23. & 24. November 2021 sprechen. Unter anderem wird es tiefe Einblicke in die ganzheitliche Potenzialhebung durch Process Mining geben. Potenzielle Kunden können sich hier ein Bild von der Software machen, ehe am zweiten Tag des Kongresses ein ganztägiger Workshop stattfindet: Mitarbeitende von Celonis und von Staufen befassen sich mit dem Thema Process Excellence.

Wer Interesse an Celonis’ EMS hat, kann an diesem Tag ausprobieren, wie sich die Arbeit damit anfühlt: In einem Live-Demo-System werden die ersten Schritte in die Prozessanalyse gemacht. Hier können Interessierte also nachvollziehen, was sie zuvor nur gehört haben. Sie bekommen gezeigt,

  • wie die Prozesse ablaufen,
  • wie sie mit den Daten arbeiten können,
  • wie die Verbesserungsvorschläge ausgearbeitet werden und
  • wie die Umsetzung erfolgt.

Trainer leiten die Teilnehmenden an, helfen ihnen beim Einstieg in die Prozesse und bei der Durchführung der Analysen. Damit bietet sich ein sehr guter Weg, die neue Technologie zu testen und zu prüfen, ob sie sich für das eigene Unternehmen eignet. Der Workshop wird in diesem Jahr online stattfinden.

Fazit: Transformation leicht gemacht

Mit Celonis hat sich innerhalb von nur wenigen Jahren ein junges Unternehmen direkt an die Spitze des Process Mining gesetzt. Die benutzerfreundliche Software ermöglicht es, alle Prozesse transparent zu überwachen und bei Problemen unverzüglich zu reagieren. Auch Lösungsansätze liefert die neue Technologie. In Verbindung mit der Lean Management-Beratung durch die Experten der Staufen AG eignet sich das hochwertige EMS ideal, um eine nachhaltige Transformation von Unternehmen voranzutreiben.

Moderation

Janice Köser, Manager Academy, STAUFEN.AG

Gast

Bastian Nominacher, Co-Founder und CEO, Celonis SE

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