Oskar Frech GmbH + Co. KG

Referenzprojekte

Wieder im Takt.

Montage als Schrittmacher der Vorprozesse.

In Schorndorf bei Stuttgart sitzt einer der typischen Hidden Champions der deutschen Industrie: die Oskar Frech GmbH + Co. KG. Das Familienunternehmen mit 850 Mitarbeitern gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Druckgusstechnologien. Von außen betrachtet lief also in den vergangenen Jahren alles bestens bei Frech, die Auftragslage war gut. Doch intern gab es einige Herausforderungen. Immer größer wurde die Unzufriedenheit mit den bestehenden Prozessen. 2016 beschloss Frech daher einen radikalen Neuanfang.

Lange Durchlaufzeiten, die Suche nach Teilen für die Produktion, Wartezeiten vor der Lackiermaschine, viel Nacharbeit aufgrund von Fehlern – all diese bei Maschinenbauern alltäglichen Probleme sollte es bei Frech künftig nicht mehr geben. Die wirtschaftlich guten Zeiten wollte man nutzten, um das Wertschöpfungssystems noch weiter zu optimieren.

Mit beratender Unterstützung der Staufen AG analysierten Mitarbeiter und Führungskräfte die bestehenden Prozesse, identifizierten die nicht wertschöpfenden Tätigkeiten und arbeiteten Verbesserungspotenziale in den Abläufen heraus. Aus einer werkstattorientierten Montage entstand so eine prozessorientierte Fließtaktmontage.

Dr. Tim Nikolaou, Geschäftsführer, Oskar Frech GmbH + Co. KG

Wir haben natürlich auch in die Zukunft geblickt und gesehen, dass wir dem dynamischen Markt und den sich ständig wachsenden Kundenanforderungen Rechnung tragen müssen. Geschwindigkeit gehört dabei zu einem klaren Wettbewerbsvorteil.

Dr. Ing. Timo Stock, Leiter Materialwirtschaft und Auftragszentrum, Oskar Frech GmbH + Co. KG

Lean ist in allen Bereichen möglich, auch in sehr traditionell aufgestellten Familienunternehmen mit einer eingeprägten Kultur.

Dank Shopfloor Management ist der Status von Auftragsabwicklung und Montage heute für jeden Auftrag mit einem Blick erkennbar. Treten an einer Stelle Verzögerungen auf, weiß jeder, was das für die Prozesse bedeutet. Sofortmaßnahmen zur Problemlösung können eingeleitet werden, die Problemursache eindeutig identifiziert und nachhaltige Abstellmaßnahmen angegangen werden.

Ein Jahr nach Projektstart zeigen sich die ersten Erfolge. Es ist gelungen, die Durchlaufzeit in der Auftragsabwicklung um 40 Prozent und in der Montage um 30 Prozent zu verringern. Die Prozessverbesserungen führen zudem zu deutlichen Qualitätssteigerungen und Kostensenkungen. Auch die Belegschaft ist heute spürbar motivierter. und spürt den deutlichen Kulturwandel.

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