Vor Ort und Weltweit zusammenarbeiten

STAUFEN MAGAZINE 2021 | No. 4 | ValueStreamer | Input

Digitales Shopfloor Management

Archimedes, Leonardo, Galileo, Liebig, Bell, Benz, Edison – die Geschichte vom technischen Fortschritt wird im Westen gern als die Geschichte einzelner Genies und ihrer genialen Erfindungen erzählt. Wer sich etwas intensiver in die Geschichte der Menschheit vertieft, begreift bald: Das stimmt so nicht. Kooperation ist die Mutter des Fortschritts. Menschen sind dafür gemacht, zusammenzuarbeiten. Schon der Bau der Arche Noah war eine Teamleistung, die sichere Landung des Rovers Perseverance auf dem Mars im Februar 2021 erst recht. Und der Alltag in der Produktion ist es sowieso.

Die Geschichte der produktiven Zusammenarbeit ist auch die Geschichte der Techniken, wie man Kollaboration erfolgreich organisiert. Die Erbauer des Turms von Babel waren so lange hoch erfolgreich, wie sie eine gemeinsame Sprache hatten. Kein Wunder, dass im alten Mesopotamien nicht nur das Bauen von Türmen erfunden wurde, sondern auch Schrift und Zahlen. Denn wer Erfahrungen und Vorgehensweisen aufzeichnen und weitergeben kann, ist beim Planen und Durchführen komplexer Prozesse klar im Vorteil.

ValueStreamer hebt das klassische Shopfloor Management auf ein ganz neues Kollaborationslevel: weltweit, über Teams und Aufgabenbereiche hinweg, immer auf dem aktuellen Stand und ohne Reibungsverluste.

Fast Forward ins 21. Jahrhundert

Tontafeln als Prozessmanagement-Tool sind schon seit weit über
2.000 Jahren out, stattdessen wurde Shopfloor Management, egal
ob beim Bau des Kölner Doms oder bei der Montage von E-Sportwagen, papierbasiert betrieben. Und das äußerst erfolgreich. Aber aktuell ändert sich das Umfeld, in dem Shopfloor Management-Systeme operieren, extrem: Zum einen werden die einzelnen Shopfloors sehr viel stärker in cross-funktionale und global operierende Organisationsstrukturen eingebunden. Dass gerade irgendwo auf der Schwäbischen Alb eine Zerspanungsmaschine ausgefallen ist, hat direkte Auswirkungen auf die Endfertigung eines Autos in der
Slowakei. Zum anderen laufen heute sehr viele Prozesse in einem
Unternehmen digitalbasiert – von der Prozessplanung bis zum
Controlling und zur Buchhaltung. Die Schnittstelle von papierbasiertem Shopfloor Management zu digitalen Managementsystemen wie ERP und MES ist dann meistens das E-Mail-Konto des jeweiligen Prozessverantwortlichen und vielleicht noch eine unhandliche Excel-Datei. Für übergreifende Planungs-, Steuerungs- oder Führungsprozesse im Unternehmen sind die wertvollen Daten und Informationen, die man eigentlich bereits produziert hat, damit so gut wie verloren.

Weltweit cross-funktional problemorientiert kollaborieren

Oder man versucht, sich mit einem der zahlreichen Planungs- und Kollaborationstools, die auf dem Markt sind, ein Shopfloor Management-System zu basteln. Meistens kämpft man dann bald mit einem ähnlichen Problem wie bei den E-Mails: ungeordnete, schlecht durchsuchbare Datenfluten, die nicht universell zugänglich auf unzähligen App-Accounts und Endgeräten abliegen. Den eingesetzten Tools kann man das eigentlich nicht vorwerfen: Die klassischen papierbasierten Shopfloor Management-Systeme sind darauf optimiert, Abläufe und Prozesse in der Produktion zu planen und zu steuern sowie Abweichungen von geplanten Abläufen zu registrieren und in eine strukturierte Problemlösung zu überführen. Dies alles mit einem hohen Grad an Agilität und Spontaneität, der sich aus der teamorientierten Führungsphilosophie des Managementansatzes ergibt. Das in „normalen“ digitalen Kollaborations- oder Visualisierungslösungen abzubilden ist gar nicht so einfach.

Schneller Probleme identifizieren und lösen

Hier setzt das digitale Shopfloor Management von ValueStreamer an: Alles, was bisher analog erfasst und dokumentiert wurde, wird damit digital erfasst – und damit such- und analysierbar. Aber die webbasierte Softwarelösung kann noch mehr: Durch die Digitalisierung lassen sich die einzelnen Shopfloors miteinander vernetzen, auch über verschiedene Standorte hinweg, und in die weltweit üblichen ERP- und Managementsysteme einbinden. Damit stehen nicht nur den direkt für die Linie verantwortlichen Personen die Daten und Informationen zur Verfügung, die sie für die Steuerung der Produktivität und der Qualität ihrer Prozesse benötigen. Die Software stellt für alle Beteiligten zudem den Single Point of Truth dar. Auch für weltweit verteilte oder bereichsübergreifend arbeitende Teams wird so Kollaboration in Echtzeit möglich, ohne Informationsverluste und ohne unstrukturierte E-Mail- und Messaging-Fluten. Die Trainingsphase für das digitale Shopfloor Management ist kurz, auch für Neueinsteiger. Die Benutzeroberflächen sind für eine intuitive Benutzung optimiert. Je nach definierter Rolle hat jedes Teammitglied genau den Zugriff auf die Prozesse und Daten, die es
braucht, um seine Aufgabe selbstverantwortlich zu erfüllen.

Digitales Shopfloor Management
ermöglicht die Verfügbarkeit der Daten von allen Boards der gesamten globalen Unternehmenskaskade.

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