News Deutschland, 06.06.2018

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Innovation as a Service: So bleiben auch Mittelständler im Rennen um die wirtschaftliche Zukunft dabei

Trotz immer noch beachtlicher Erfolge, die Innovationskultur entwickelt sich langsam zum Sorgenkind der deutschen Industrie. Selbst unter den Weltmarktführern hält die Hälfte den eigenen Innovationsprozess für wenig professionell, wie eine aktuelle Umfrage der Unternehmensberatung Staufen unter 210 deutschen Weltmarktführern zeigt. Während große Unternehmen immerhin aus eigener Kraft gegensteuern können, fehlen kleinen und mittleren Betrieben oft schlichtweg die entsprechenden Ressourcen. Die Alternative: „Innovation as a Service“ (IaaS).

Der Wettlauf um Innovationen ist heute wohl erbarmungsloser als je zuvor in der Industriegeschichte. In der technologischen Umbruchphase hin zur Industrie 4.0 entscheidet sich bereits in den kommenden Jahren, welche Unternehmen überlebensfähig sein werden. Gerade mittelständische Betriebe können hier oft nur schwer mithalten. Meist mangelt es an einem strukturierten Innovationsmanagement, ohne dass die beschleunigten Innovationszyklen des digital getriebenen Zeitalters nicht mehr zu bewältigen sind.

Statt strukturierter Innovationsprozesse sind in vielen kleinen und mittleren Unternehmen einzelne Personen die Treiber des technologischen Wandels. „Häufig sind es die Firmengründer, die mit ihren Ideen das Unternehmen lange Zeit auf der Innovationsebene voranbringen, oder die technologische Exzellenz hängt von einem einzelnen Entwickler ab“, sagt Dr. Andreas Romberg, der bei Staufen als Senior Partner den Bereich Innovation und Produktentstehung führt.

Wenn Gründer oder Chefentwickler schließlich ausscheiden, verliert der Betrieb plötzlich seinen Innovationsmotor. Außerdem ist es aufgrund der rasanten technologischen Entwicklung für einen einzelnen Menschen fast unmöglich geworden, den Überblick über die Märkte zu behalten. „Unternehmen sind also sehr schlecht beraten, ihre Zukunft von wenigen Köpfen abhängig zu machen“, mahnt Innovationsexperte Romberg. „Besser ist es, mit einem strukturierten Innovationsmanagement die eigenen F+E-Aktivitäten auf eine breitere Basis zu stellen.“

Oftmals fehlen kleinen und mittleren Betrieben aber Expertise und Ressourcen, um aus eigener Kraft geeignete Innovationsprozesse zu implementieren. Mit IaaS sind Unternehmen allerdings in der Lage, sich mit externer Hilfe neu im Innovationsgeschehen aufzustellen. „IaaS ist ein breites Konzept, das für vielerlei Bedürfnisse eingesetzt werden kann. Das reicht von der klassischen Unternehmensberatung, die Betriebe dabei unterstützt, eigene Prozesse und Strukturen auszubilden, bis hin zu ausgelagerten Innovationsdienstleistungen. So kann zum Beispiel ein externer Trendradar auch kleinen Unternehmen eine umfassende Marktbeobachtung ermöglichen“, erklärt Andreas Romberg von der Staufen AG den IaaS-Ansatz.

 

Best Strategy 2018: Was deutsche Weltmarktführer besser machen

Für die Studie „Best Strategy 2018: Was deutsche Weltmarktführer besser machen“ befragte die Unternehmensberatung Staufen im Frühjahr 2018 insgesamt 210 deutsche Unternehmen, die entweder in ihrer Branche oder ihrem Segment zu den Weltmarktführern zählen. 40 Prozent der untersuchten Unternehmen sind Global Player mit einem Jahresumsatz von mehr als 500 Millionen Euro. Studienteilnehmer waren zu 42 Prozent Inhaber, Vorstände und Geschäftsführer, weitere 38 Prozent Bereichsleiter. Die Unternehmen entstammen vor allem dem Maschinen- und Anlagenbau, der Automobil- sowie der Elektroindustrie. Die Studie kann unter folgendem Kontakt angefordert werden: Kathrin Kurz, k.kurz@staufen.ag

Pressegrafiken zum Thema Best Strategy 2018 finden Sie unten als Download.

 

BestPractice Day 2018 – Der führende Lean-Management-Kongress in Europa

Die Spielregeln haben sich geändert. Wer in Führung bleiben oder gehen will, muss sich bewegen! Der BestPractice Day vom 03. bis 04. Juli 2018 in Darmstadt steht daher in diesem Jahr unter dem Leitmotto „Lernen. Führen. Wandel gestalten.“ Erleben Sie Vorträge von Führungspersönlichkeiten, die die Zukunft ihrer Unternehmen aktiv und entschlossen gestalten. Mit jährlich mehr als 350 Teilnehmern hat sich der BestPractice Day als Treffpunkt für Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Wissenschaft etabliert.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter:
www.best-practice-day.com