Maquet GmbH

Referenzprojekte

Operation Zukunft.

Lean Transformation bei Maquet.

Die erste Herztransplantation wurde 1967 durchgeführt. Der Hersteller des OP-Tischs: Maquet. Knapp 50 Jahre später unterzieht sich das Tochterunternehmen der schwedischen Getinge-Gruppe selbst einer Operation – unter der Leitung von Staufen.

 

Die Maquet GmbH ist heute einer der führenden Anbieter der Medizintechnikbranche. Doch die Produktion in Rastatt ist dem Wachstum nicht gewachsen und entspricht nicht mehr den gewünschten Qualitätsstandards. Dunkle Hallen mit Krananlagen und riesigen Regalwänden, versteckte Montageboxen als Werkplätze und hohe Bestände in der Montage sind nur einige sichtbare Symptome, die auf Optimierungspotenziale schließen lassen. Eine reine Schönheitsoperation hilft hier auf Dauer nicht. Das Unternehmen will einen radikalen Schnitt und holt Staufen als Prozessbegleiter, Moderator und Coach für den Veränderungsprozess.

Die Lean Transformation der Maquet GmbH startet im Januar 2015 und ist insgesamt auf 30 Monate angelegt. Der Prozess bezieht alle Bereiche eines Unternehmens ein, inklusive der gesamten Lieferkette. Mit neu ausgelegten, standardisierten Wertschöpfungsprozessen schafft Maquet die Grundlage für die vernetzte Fabrik der Zukunft. Gleichzeitig legt das Unternehmen die Basis für eine neue Unternehmenskultur mit mitarbeiterfreundlichen Führungsprozessen auf allen Ebenen.

Peter Woletz, Head of Assembly, MAQUET GmbH

Mit dem Entschluss zur Lean Transformation wurde Staufen von Beginn an als Prozessbegleiter, Moderator und Coach an Bord geholt, um den Kulturwandel in der gesamten Organisation nachhaltig zu unterstützen.

Noch ist die Lean Transformation bei Maquet in vollem Gange. Doch bereits jetzt übertreffen die Resultate alle Erwartungen: Lag die Durchlaufzeit in der Montage vorher bei sechs Tagen, beträgt sie heute nur noch einen Tag. Die Bestände wurden um 30 % reduziert, der Platzbedarf sogar um 60 %. Die Produktivität im Montagebereich hat sich verdoppelt. Auch mit bloßem Auge ist die Veränderung sichtbar: Die Hallen sind hell und ordentlich – fast schon klinisch rein. Die Arbeitsplätze der Mitarbeiter befinden sich nun mitten in der Halle, die benötigten Teile liegen in greifbarer Nähe. Klare Strukturen und Visualisierungsboards vermitteln Transparenz und Offenheit.

Die Zeit der langen Wege, der Suche nach Teilen und der Wartezeiten ist vorbei. Alles hat seinen Platz, sauber markiert durch gelbe Linien auf dem hellen Werksboden.

Ungewöhnlich bei dieser Art des Change-Prozesses: Sogar die Mitarbeiterzufriedenheit ist signifikant gestiegen. Das liegt nicht zuletzt an der neuen Führungskultur. Die Manager verstehen sich jetzt als Möglichmacher, als Verantwortliche dafür, die Ideen ihrer Mitarbeiter umzusetzen. All dies bildet die besten Voraussetzungen für eine nachhaltig gesunde Entwicklung.

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