
One-piece-flow -
Wege zur hochproduktiven Einzelstück-Fließfertigung
Prozessketten bilden, im Kundentakt produzieren
Für Werk- und Betriebsleiter, Fach- und Führungskräfte aus Produktion, Montage, Logistik, Fertigungsplanung und KVP (Prozessoptimierung).
11.-12.06.2012
13.-14.12.2012
Dortmund (Anfahrt und Hotelempfehlungen)
im Werk der WILO SE
Warum dieses Seminar
Bei dem Konzept ‚One-piece-flow‘ werden die zu bearbeitenden oder montierenden Teile von der einen Anlage (Arbeitsplatz) direkt auf die nächste Anlage weitergereicht ohne zusätzliche Zwischenlagerung. Dabei ist es möglich, die Liegezeiten vor den jeweiligen Arbeitsabläufen zu eliminieren. Das Seminar zeigt Ihnen, wie Sie von der traditionellen Auslastungsorientierung, mit den damit verbundenen Nachteilen, einen Weg zu einer hochproduktiven Einzelstück-Fließfertigung beschreiten können. Die Prinzipien werden anhand von Praxisbeispielen erläutert und Sie werden in die Lage versetzt, eine Prozesskette mit den notwendigen Methoden und Werkzeugen zu realisieren.
Nach einer erfolgreichen Umsetzung werden sich folgende Vorteile für Ihr Unternehmen einstellen:
1. Hohe Reaktionsfähigkeit auf Kundenwünsche
2. Reduzierte Durchlaufzeiten entlang des gesamten Wertstroms
3. Kontinuierlicher Materialfluss mit Reduzierung der Puffer-, Transport und Liegezeiten
4. Verbesserte Produktivität und Qualität
5. Permanente Lieferfähigkeit mit minimalen Beständen
Nutzen für ihre Arbeit, was Sie lernen und mitnehmen
Sie lernen …
… flexibel auf Kundenwünsche zu reagieren.
… kontinuierlichen Materialfluss mit Reduzierung der Puffer-, Transport und Liegezeiten zu erreichen.
… Leistung und Qualität von Mensch und Technik kontinuierlich zu steigern.
… permanente Lieferfähigkeit mit minimalen Beständen zu sichern.
… durch Praxis-Benchmark, Know-how und Erfahrungen Ihre Prozesse zu verbessern.
Programminhalte
> Just-in-time – Basis eines wettbewerbsfähigen Produktionssystems
> Gestaltung verketteter Arbeitsabläufe in Montage und Fertigung
ÜBUNG: Berechnung der Durchlaufzeit in einer Prozesskette, Kapazitätsbetrachtung einer Linie, Erstellung einer Arbeitsablaufanalyse
> Produktivitätssteigerung durch Prozessketten
> Simulation: Mehrmaschinen-Bedienung in Prozessketten
ÜBUNG: Simulation einer Prozesskette in verschiedenen Betriebsarten
> Strategie zur Einführung von Prozessketten im Unternehmen
> Vorstellung der WILO SE (Unternehmensprofil und Produkte, Charakteristika des Produktprogramms)
> Veränderungs- und Verbesserungsmanagement
ÜBUNG: Umsetzung des „Weltklasse-Produktionssystems“ (Leitsätze-Erarbeitung, Fischgräten-Muster- Fertigung als Basis, Modellmix und Austaktung der Montagelinien)
> Besichtigung: Fertigung und Logistik der WILO SE (Montagelinien und Anlieferprinzipien, Interview mit Gruppenleiter, Gestaltung der Prozessketten, Kennzahlen und Visualisierung der Prozessketten)
Methodik
Es werden BestPractice Methoden vorgestellt und in Übungen vertieft. In Fallbeispielen von Unternehmen wird gezeigt, wie die Reduzierung der Durchlaufzeit in ein Produktionssystem festgeschrieben wurde und
wie Unternehmen Schritt für Schritt an der Umsetzung dieses Produktionssystems arbeiten.
Das Seminar bietet außerdem die Gelegenheit, die WILO SE als mittelständisches BestPractice-Unternehmen kennen zu lernen, welches das Konzept ‚Prozesskette‘ und die Fertigungsstrukturierung nach dem
‚Fischgräten-Muster‘ in der kompletten Kette vom Lieferanten über die eigene Produktion bis hin zum Kunden umgesetzt hat und erfolgreich praktiziert.
